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Alten Aufzeichnungen zufolge sind die ersten Bewohner auch "Guanchen" genannt etwa 3.000 v.Chr. auf der Insel aufgetaucht. Woher sie kamen ist wissenschaftlich nicht vollkommden geklärt. Möglicherweise wurden sie beim Fischen vor der afrikanischen Küste vom Wind nach Lanzarote abgetrieben. In Stein gravierte Schriftfunde ähneln denen in Nordafrika, weshalb diese Theorie als wahrscheinlich gilt. Die Altkanarier waren Hirten und Bauern, die Schweine, Ziegen und Schafe hielten. Auf den fruchtbaren Böden der Insel wurden Bohnen, Erbsen, Gerste und Weizen angebaut. Diese Arbeit wurde von Frauen ausgeführt. Das Hauptnahrungsmittel war "Gofio", ein Gerstenmehl mit Wasser zubereitet.
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In Buchten mit flachem Wasser wurden die Fischschwärme mit dem Saft von Wolfsmilchgewächsen betäubt und gefangen. Später nutzte man Angehaken, die aus Knochen oder Holz hergestellt waren. Hinzu kamen die ersten aus Binsen geflochtenen Fischnetze. Heute befindet sich in der Hauptstadt Arrecife eine der größten Fangflotten der kanarischen Inseln. Gefischt wird u.a. auch vor der afrikanischen Küste. Gefangene Fischarten sind: Sama, Cherne, Vieja, Dorada, Merluza, Aabrilla, Pescadilla, Sargo, Sardina und Thunfisch. Obwohl die Fischer manchmal bis zu 16 Stunden auf See verbringen ist auch hier ein Rückgang der Fischmengen zu verzeichnen.
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