....über Lanzarote

Die zu Spanien gehörende Vulkaninsel Lanzarote ist die nordöstlichste der 7 großen Kanarischen Inseln und ist etwa 140 Kilometer von der Marokkanischen Küste entfernt.

Lanzarote entstand durch unterseeische Vulkanausbrüche die vor ca 35 Millionen Jahren stattfanden. Die Insel nahm aber erst mit der letzten großen Eruption 3000 vor Christus die heutige Form einnahm.

Von Nord nach Süd hat Lanzarote eine Ausdehnung von 58 Kilometern und von Ost nach West 34 Kilometer.

Auf einer Gesamtfläche von etwa 845 Quadratkilometern leben ungefähr 130.000 Menschen, wovon fast die hälfte in der Hauptstadt Arrecife lebt.

Obwohl Lanzarote so nah an der afrikanischen Küste liegt herrscht dort ein gemäßigtes und niederschlagarmes Klima. Die Ausnahme bildet ein Wettephänomen das Calima genannt wird und mehrmals pro Jahr stattfinden kann. Dann wird Sand aus der Sahara nach Lanzarote geweht und die Sichtweite sinkt teilweise auf bis zu 100 Metern ab.

Das Klima hat auch Auswirkungen auf die Umwelt so besteht der Großteil der Tier- und Pflanzenwelt aus Trockenheitsresistenten Arten und die Landschaft lässt sich am ehesten als steinige Wüste bezeichnen auf der, außer dem Weinanbau, kaum Landwirtschaft betrieben wird.

Im Norden der Insel erstreckt sich das Famara-Massiv mit ca 600 Metern höhe und im Süden der Gebirgszug Los Ajaches.

Lanzarote blieb bisher weitesgehend vom Massentourismus verschont, so gibt es zwar die großen Touristen Zentren im Süden der Insel, aber der Rest scheint davon nicht betroffen zu sein.

Vielleicht liegt es auch daran, dass es kaum Sandstrände gibt sondern fast nur steile Abhänge, die einem direkt ins Meer führen.

 

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